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SZD Hauptsponsor vom Jazz Festival am 26. Januar 2008

jazz_festival_uni2008.jpg12. Dortmunder Jazz Festival der Uni Dortmund 

Am 26. Januar 2008 ist es wieder so weit. Die Uni Dortmund veranstaltet ihr bekanntes Jazz Festival. Veranstaltungsort ist das Dortmunder Fritz-Henßler-Haus in der Nähe des Hauptbahnhofs. Spielen werden 6 Bands auf drei Bühnen. Wir werden diese Veranstaltung als Hauptsponsor stark unterstützen damit dieses Kultevent erhalten bleibt. Beginn ist um 20.00 Uhr. Einlaß ab 19.30 Uhr. Kartenvorverkauf auch bei uns.

jazzfestival_uni.jpgEintritt

Abendkasse  18,00 / erm. 9,00 Euro
Vorverkauf   15,00 / erm. 7,00 Euro (+ VVK-Gebühr)

Das Jazzfestival der Uni Dortmund geht in die zwölfte Runde. Auch dieses Jahr setzen die Veranstalter um Wilfried Raschke und Bernd Weber auf eine gesunde Mischung aus internationalen Künstlern und lokalen Jazz-Größen mit vielen bekannten Gesichtern. Einem Abend mit schnipsenden Händen und wippenden Füßen steht also nichts im Wege.

Als Opener des Jazzfestivals konnte der international anerkannte Jazz-Gitarrist Joachim Schoenecker verpflichtet werden. Nationale und internationale Jazz-Zeitschriften stimmen in ihren begeisterten
Kritiken überein. So schreibt “Gitarre und Bass: “Joachim Schoenecker ist unter dem Besten, was die europäische Jazz-Gitarre zu bieten hat”. Auf der Seite allaboutjazz.com liest man in Verbindung mit seinem Namen “super jazz guitar playing”. Neben seinen Auftritten als Frontmann Thielemans, Patti Austin, Paquito D´Rivera oder der WDR - Big Band auf der Bühne. 1995 war er der einzige deutsche Gitarrist, der das Halbfinale des renommierten “Thelonious Monk Wettbewerb" in Washington D.C.erreichte.

 

“Ich singe im Grunde Gitarrenlinien”. Das sagt die schwedische Jazz-Sängerin Rigmor Gustafsson über sich selbst. Um 21:30 Uhr erklingt ihre klare und präsente Simme im großen Saal. Ihr Studium von 1986 bis 1992 an der Royal Academy of Music in Stockholm schloss sie als Master im Fach Jazzgesang ab. Zwecks weiterer Studien zog Rigmor Gustafsson 1993 nach New York, wo sie am Mannes College of Music bei Musikern wie Reggie Workman, Joe Chambers oder Richie Beirach studierte. 1996 kehrte sie nach Europa zurück und begann neben dem Aufnehmen ihrer ersten Alben auch Konzerte in verschiedenen Besetzungen in ganz Europa zu geben. Sie sang u. a. beim JazzFest Berlin (2001) und Jazz Baltica (2002). Ihr Album “I Will Wait For You” aus dem Jahr 2003, das sie zusammen mit Nils Landgren And The Flashquartet aufnimmt, gewann in Deutschland einen Jazz Award und erhielt eine Grammy-Nominierung; ebenso das Album “Close To You” aus dem gleichen Jahr. Stand früher für Rigmor Gustafsson in erster Linie der Gruppensound im Vordergrund, so liegt jetzt das Gewicht auf ihrer klaren, präsenten Stimme und dem passenden, darum gewobenen Klangteppich. Als Sängerin mit großem musikalischen Vokabular und dem Sinn für viele unterschiedliche Farbnuancen wird sie von der Kritik gefeiert - nicht zuletzt 2004 durch die Süddeutsche Zeitung als “beste Interpretin.
des Jahres”.

Im Café wurde schon viel improvisiert. Dieses Jahr erleben die Zuschauer Filmmusik-Improvisation durch den Bassisten und Komponisten Stu Grimshaw. 1983 von London nach Leeds gezogen begann er sein Bassgitarrenstudium am Leeds College of Music. 1990 zog er erst nach Köln und dann ins Ruhrgebiet. 1996 komplettierte er sein Bass-Studium an der Hogeschool vor de Kunsten in Arnheim, wo er auch Kompositionsunterricht erhielt. Zur Zeit ist er Dozent und Bassist an der Glen Buschmann Jazz Akademie - einem Kooperationspartner des Festivals.Darüber hinaus ist er auch als Komponist für Film und Theater bekannt. Ab 20:30 Uhr wird er mit ihnen zusammen im Café live Kurzfilme improvisierend begleiten in der Tradition der urtümlichen Film-Begleitmusik vom Anfang der Filmvorführungszeit.
Ab 22:00 Uhr ist das 9-köpfige internationale Bandprojekt Pottpack im Café zu hören. Pottback präsentiert den Sound des neuen Ruhrgebiets. Im Schatten der Fördertürme werden globale Grooves und historische Geräusche neu gemischt. Neun Musiker, die zwischen Caracas und Odessa das Licht der Welt erblickt haben, verbinden Afro Beat, Cubano Bop, Bhangra und Bollywood mit den tönenden Relikten aus Bergbau und Industrie. Pottpack definiert den Sound einer Megastadt aus den Musiksprachen ihrer Einwanderer - mit Selbstbewusstsein, Ironie und grimmigem Humor.

Gartensaal
Wie jedes Jahr kann vor allem im Gartensaal ab 20:45 Uhr wieder das Tanzbein geschwungen werden. Mit eingängigen Drum&Bass-Grooves, spacigen Synthieflächen und jazzigen Trompetenlinien schaffte es die Band Balance, innerhalb von zwei Jahren zum Geheimtipp der deutschen Nu-Jazz Szene zu werden. Ihre Erfahrungen bei Auftritten auf diversen Jazzfestivals wie z.B. dem Jazzfest Leipzig, im Mojo-Club Hamburg oder für den WDR im Stadtgarten Köln ließen sie in ihrem ersten Longplayer“Elements” einfließen. Die Produktion strotzt voller Spielfreude, intelligenten Arrangments und dem Bandgefühl des Kosmos “Balance”, kurz genannt “Jungle-Jazz”. Urbane Atmosphäre mischt sich mit filigranem Solospiel und entwickelt somit eine große Anziehungskraft.
Wie schon in den letzten Jahren spielt auch in diesem Jahr ab 22:15 Uhr eine Salsa-Combo um den Dortmunder Bassisten Martin Scheer. Macondito heißt die 1988 gegründete Band , die sich im Laufe der Jahre zu einer der gefragtesten Salsa Bands in Deutschland und darüber hinaus entwickelt hat. Dass die Gruppe längst auf einem internationalen Niveau "SALSA-made in Germany" spielt, stellen die Musiker eindrücklich auf ihren zahlreichen Konzerten unter Beweis, u.a. in gemeinsamen Auftritten mit der cubanischen Super Band “Irakere” oder dem "Rey del Tumbao" Eddi Palmieri. Macondito hat erfolgreich den beschwerlichen Weg von der noch so kleinen deutschen Latin Musik Gemeinde hin zu einer internationalen anerkannten Band beschritten.

 

Fotos


VVK: Fritz-Henßler- Haus 0231/5023461, Kulturinfoshop Karstadthaus 0231/5027710, Infopoint des Studentenwerks der Universität 0231/7555699, Musiksekretariat der Universität 0231/7552957und Saab Zentrum Dortmund - F.O.P. GmbH 0231-977610

Mehr zu diesem tollen Event unter der Festivalseite 

Erstellung: 04.12.2007

Programmvorschau:

Samstag, 26. Januar 2008
auf den drei Bühnen des Fritz-Henßler-Hauses, Dortmund

Großer Saal

20:00 Uhr   - Joachim Schoenecker Trio & Minguet String Quartett (“Nocturnes”)
21:30 Uhr   - Rigmor Gustafsson

Café
20:30 Uhr  - Stu Grimshaw’s Filmmusik-Improvisationen
22:00 Uhr  - Pottpack

Gartensaal
20:45 Uhr  - Balance
22:15 Uhr  - Macondito

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