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Die Subaru Geschichte

DIE GESCHICHTE DER MARKE SUBARU
Vor der Gründung von Fuji Heavy Industries Ltd.
1917
Chikuhei Nakajima gründet das Aircraft Research Laboratory
FHI geht zurück auf Nakajima Aircraft, die von Chikuhei Nakajima (1884 - 1949) 1917 als Aircraft Research Laboratory gegründet wurde. Standort war Gunma, ca. 70 km nördlich von Tokyo, wo heute das Produktionswerk von Subaru steht. Nakajima, ein Bauernsohn und Absolvent der Marineakademie, hatte vom ersten Flug der Gebrüder Wright gehört und war seitdem vom Traum des Fliegens besessen. Aus der Marine ausgetreten, gründete er seine eigene Firma, die zu Japans führendem Flugzeughersteller wurde. 1945 kam das Ende, und die Firma startete neu als Fuji Sangyo. Mit den Erfahrungen aus dem Flugzeugbau wurden erst Motorroller und Autobuskarosserien gefertigt, bis die Firma zum vollwertigen Automobilhersteller wurde.
1931
Aircraft Research Laboratory wird zu Nakajima Aircraft Co., Ltd.
1945
Nakajima Aircraft wird zu Fuji Sangyo Co., Ltd
1946
Fuji Sangyo lanciert den "Rabbit" Motorroller
Im Juni 1946 konstruierte Fuji Sangyo den Prototypen des ersten japanischen Motorrollers, der im darauf folgenden Jahr als "Rabbit" lanciert wurde. Er rollte auf ehemaligen Flugzeug-Heckrädern; der Motor hatte 135 ccm und leistete 2 PS. Das Interesse des Publikums war gross. Hier präsentierte sich ein Fahrzeug, das in der schwierigen Nachkriegszeit eine neue Mobilität in Aussicht stellte
1950
Fuji Sangyo in 12 Firmen aufgeteilt
1953
Gründung der Fuji Heavy Industries Ltd. (FHI)
Das heutige Hauptquartier der Fuji Heavy Industries Ltd. (FHI)
Nachdem die Fuji Sangyo aus gesetzlichen Gründen im Jahr 1950 in 12 Firmen aufgeteilt worden war, gründeten fünf dieser neuen Firmen 1953 die Fuji Heavy Industries Ltd. und brachten Know-how aus verschiedenen industriellen Sparten ein. Zweck der neuen Firma war der Bau, Vertrieb und Unterhalt von Flugzeugen. Zwei Jahre später fusionierten die fünf Gründungsunternehmen mit der FHI; damit begannen die Aktivitäten der FHI in ihrer heutigen Form.
Unter dem Namen Subaru
1954
Bau des P-1 Prototyps, 1955 unter dem Namen Subaru vorgestellt
Dieser 1500er war das erste japanische Auto mit selbsttragender Karosserie. Die vordere Querlenker-Einzelradaufhängung mit Schraubenfedern und doppelt wirkenden Öldruckdämpfern gab ihm ein ausgezeichnetes Fahrverhalten und hohen Komfort; hinten kam eine Starrachse mit Dreiblattfedern und ebenfalls doppelt wirkenden Öldruckdämpfern zum Einsatz. Aus finanziellen Gründen kam die Produktion nicht in Gang; doch erwies sich dieses Auto von grossem Wert für die spätere Entwicklung der Modelle Subaru 360 und Subaru 1000.
1958
Einführung des Subaru 360 Minicar
Der erste in Serie produzierte Subaru entsprach den Vorstellungen eines Kleinfahrzeugs für das Volk, das sich in jener Zeit mehrheitlich kein Auto leisten konnte. Während andere Hersteller vor der Idee zurückschreckten, nutzte Subaru seine Flugzeug-Erfahrung im stabilen Leichtbau für die Fertigung dieses viersitzigen, vierrädrigen Miniautos, das zu einem Meilenstein in Japans Automobilgeschichte wurde. Wegen seiner rundlichen Form erhielt es bald einmal den Kosenamen Marienkäfer und wurde überaus populär. Nach gut elf Jahren anhaltendem Erfolg lief die Produktion im Mai 1970 aus.
1961
Einführung des Sambar Kleinlasters
Abgeleitet vom Subaru 360, war dieser Minitruck bequem und handlich zu fahren. Er bot im Vergleich die niedrigste und geräumigste Ladefläche. Da er sich um die engsten Ecken in den Städten manövrieren liess, wurde er bald zum weitherum beliebtesten Kleintransporter. Schon bald folgte die Version Sambar Light Van, die auch für den Personentransport geeignet war - und damit etablierte sich Subaru definitiv als Hersteller leichter Personenwagen.
1965
Subaru 1000, Japans erstes Frontantriebsauto in Großserie
Mit diesem Auto begann die Subaru-Geschichte des Boxermotors, damals kombiniert mit Frontantrieb. Andere Hersteller blieben beim Hinterradantrieb oder versuchten sich am Frontantrieb mit Quermotor und asymmetrischem Antrieb, mit Nachteilen wie schwergängige Lenkung und Vibrationen. Subaru entschied sich von Anfang an für den längs eingebauten Boxermotor, eine bei Flugzeugen bewährte Motorkonstruktion. Im Auto bedeutete dies ein symmetrisches Antriebssystem mit ausgeglichener seitlicher Gewichtsverteilung.
mehr zur Subarugeschichte finden Sie hier:
http://www.subaru.de/subaru/geschichte.html
Subaru und der Rallye Sport - eine Erfolgsgeschichte ...
...die schon 1989 begann: Bei der Akropolis-Rallye startete zum ersten mal ein Gruppe A Legacy. Ab 1993 setzte Subaru dann zum ersten mal den Impreza ein, der zu einem Garant für den sportlichen Erfolg wurde. Die Markenweltmeister-Titel in den drei aufeinanderfolgenden Jahren 1995, 1996 und 1997 sind ein eindrucksvoller Beweis für die Vorherrschaft von Subaru in der Rallye-Weltmeisterschaft. Diese Erfolge sind natürlich auch ein Resultat aus der langjährigen Zusammenarbeit mit der englischen Sportwagenschmiede "Prodrive". Bei Prodrive beschreibt man die Kooperation mit Subaru so:
"Subaru Fahrzeuge liefern die perfekte Plattform für Vergleiche in der World Rallye Championship. Das Charakteristikum von Subaru, Allradantrieb kombiniert mit einem Boxer-Motor, ermöglicht ein leichtes Chassis, einen konkurrenzlos niedrigen Schwerpunkt und damit beste Fahreigenschaften.
Erfolge in der FIA Rallye-WM:
2008 Marken-WM 3ter - Fahrer-WM 5ter
2007 Marken-WM 3ter - Fahrer-WM 5ter
2006 Marken-WM 3ter - Fahrer-WM 6ter
2005 Marken-WM 4ter - Fahrer-WM 2ter
2004 Marken-WM 3ter - Fahrer-WM 2ter
2003 Marken-WM 3ter - Fahrer-WM 1ter
2002 Marken-WM 3ter - Fahrer-WM 2ter
2001 Marken-WM 4ter - Fahrer-WM 1ter
2000 Marken-WM 3ter - Fahrer-WM 2ter
1999 Marken-WM 2ter - Fahrer-WM 2ter
1998 Marken-WM 3ter - Fahrer-WM 3ter
1997 Marken-WM 1ter - Fahrer-WM 2ter
1996 Marken-WM 1ter - Fahrer-WM 2ter
1995 Marken-WM 1ter - Fahrer-WM 1ter
1994 Marken-WM 2ter - Fahrer-WM 2ter
1993 Einführung des Impreza





